Ventoux

… ist back to the roots – wer seine Tochter nach der Geliebten des vielleicht ersten Bergsteigers und hochgefeierten Persönlichkeit der Renaissance benennt, bekommt unter Umständen eine Tochter, die sich genau auf diese Wurzeln beziehen kann. Beim Bergsteigen oder bei musikalischen und im weiteren Sinne kreativen Aktivitäten. Ventoux bezieht sich auf Petrarca, Laura und das, was uns heute an ihrer Welt fasziniert. Es ist ein Projektensemble für – wie könnte es anders sein – die Musik des 14. bis 16. Jahrhunderts. Die Zeit, in der Laura und Petrarca lebten und in den Kompositionen nachfolgender Künstler:innen weiterlebten, und die Zeit und ihre Aura, die mir größte Freude und Faszination bedeutet. Ventoux ist ein Projektensemble für Renaissancemusik von Laura Dümpelmann …

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Ventoux sind Spezialist:innen für die Musik des späten Mittelalters und der Renaissance. Sind die feinen leisen Klänge von Flöten und Harfen damals etwa in privaten Gemächern anzutreffen und die Zinken und Schalmeien der Stadtpfeifer/Piffari auf Kirchtürmen und in großen Festsäälen, so finden sie damals wie heute meist nur zu bedeutenden Anlässen in großen Ensembles zusammen. Oder an einem sommerlichen Abend im Garten, auf der Treppe vor dem Haus… Ventoux spiegelt einige Facetten des reichen instrumental-Kosmos des 14. bis 16. Jahrhunderts im Kleinen wieder und besticht durch klangliche Finesse und eine ausgeprägte Improvisationskultur.

Ventoux ist vom Entdeckergeist des Francesco Petrarca inspiriert und eine indirekte Anspielung auf seine Geliebte mit dem auch heute noch beliebten Namen Laura.

Bild: A Florence la joeuse cite / Helas la fille / En ma chambre aus Montecassino 871 und Laura de Noves krönt Petrarca

bisher mit:

Laura Hanetseder, Dávid Budai, Antonio Godinho, Lola Atkinson, Zuzana Gulová

Gedanken zum Musizieren aus Mensuralnotation

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