Griphos

Seit 2025 gibt es das Vokalensemble Griphos und ich bin dankbar und stolz, Teil davon zu sein! Griphos trägt seinen Namen von γρῖφος – dem Rätsel. Im spätmittelalterlichen Denken bezeichnete dieser Begriff geistige Spiele, verschlüsselte Bedeutungen und bewusst mehrdeutige Formen der Erkenntnis.

Genau diesem Prinzip fühlt sich das Ensemble in seiner künstlerischen Arbeit verpflichtet. Zugleich schwingt auch die Bedeutung des Greifs mit: ein kraftvolles Fabelwesen, Hüter von Geheimnissen und Grenzgänger zwischen Welten.

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Seit 2025 gibt es das Vokalensemble Griphos und ich bin dankbar und stolz, Teil davon zu sein! Griphos trägt seinen Namen von γρῖφος – dem Rätsel. Im spätmittelalterlichen Denken bezeichnete dieser Begriff geistige Spiele, verschlüsselte Bedeutungen und bewusst mehrdeutige Formen der Erkenntnis.

Genau diesem Prinzip fühlt sich das Ensemble in seiner künstlerischen Arbeit verpflichtet. Zugleich schwingt auch die Bedeutung des Greifs mit: ein kraftvolles Fabelwesen, Hüter von Geheimnissen und Grenzgänger zwischen Welten.

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Isorythmic life

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Ventoux

… ist back to the roots – wer seine Tochter nach der Geliebten des vielleicht ersten Bergsteigers und hochgefeierten Persönlichkeit der Renaissance benennt, bekommt unter Umständen eine Tochter, die sich genau auf diese Wurzeln beziehen kann. Beim Bergsteigen oder bei musikalischen und im weiteren Sinne kreativen Aktivitäten. Ventoux bezieht sich auf Petrarca, Laura und das, was uns heute an ihrer Welt fasziniert. Es ist ein Projektensemble für – wie könnte es anders sein – die Musik des 14. bis 16. Jahrhunderts. Die Zeit, in der Laura und Petrarca lebten und in den Kompositionen nachfolgender Künstler:innen weiterlebten, und die Zeit und ihre Aura, die mir größte Freude und Faszination bedeutet. Ventoux ist ein Projektensemble für Renaissancemusik von Laura Dümpelmann …

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Ockeghem – in Memoriam (literally)

As a spontaneous experiment I am in the process of memorizing all chansons by Johannes Ockeghem – a composer who showed me the way to my beloved 15th century. He has been quite present in my life for quite some months now and I will start the memorization game and intuitively share my thoughts and feelings right here. Very likely any kind of introduction will only follow after my first steps (linear time is an illusion). Lets start this: Au travail suis – avec assez de confiance pour une alliance avec ces 19 chansons – and who knows, maybe with Ockeghem as well? —- Updated 07.04.2023 —-

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JOE LOE / JOLI

Venedig, 1501, Schauplatz eines revolutionären und gleichzeitig retrospektiven Aktes: einige Jahrzehnte nach der Erfindung des Buchdrucks gelingt es Ottaviano Petrucci, ein Verfahren für den Druck mehrstimmiger Musik zu entwickeln, er gibt die erste gedruckte Musiksammlung überhaupt heraus: Harmonice Musices Odhecaton, einhundert Lieder.

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Alexander Agricola: Qui est Ackermann II?

Gaudent in celis from Leopold Codex – better known as Caecus non iudicat de coloribus – CANTUS

I am personally drawn to Alexander Agricola´s music because of several reasons, so I started a list:

  • His playful way of placing cool (rythmical and/or melodical) patterns is just awesome. It is what we call „agri moments“ and what made us laugh and smile so so much during the last year!
  • I love that he is somehow between the old (earlier 15th century, mostly 3 part) and later (early 16th century, 4 part) style. He uses both contratenores mixed and bassus. He uses fauxbourdon and the resulting cadences with double leading tones. Also the ct octave leap cadence, of course. I love to sing or play those so much! But he also uses „modern“ cadences.
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Introduction to the practice of polyphony

*I am writing this in memory of Du Fay as he generously supplied the music pictured here*

Ave Regina Caelorum I – cantus. from Bodleian-Library-MS-Canon-Misc-213, fol-62r

Polyphony is life. I realized, how deep I already got in my journey towards this repertoire from .. let´s say the renaissance centuries (from about 1400 until the end of prima prattica? :D) is. 

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